Alarmierende Studie: Meiste Krebsfälle durch Oral-Sex in Hamburg

Alarmierende Studie: Meiste Krebsfälle durch Oral-Sex in Hamburg

Führte die Studie durch: Prof. Dr. Jens Meyer von der Asklepios-Klinik St. GeorgFoto: Andreas Costanzo

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Führte die Studie durch: Prof. Dr. Jens Meyer von der Asklepios-Klinik St. Georg
Foto: Andreas Costanzo

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von:
Katharina Wolf
veröffentlicht am

Eine neue Studie, die alarmiert: Deutschlandweit erkranken Hamburger am häufigsten an Mund-Rachen-Krebs. Prof. Dr. Jens Meyer (49), Chefarzt der HNO-Klinik an der Asklepios-Klinik St. Georg belegt nun: In vier von fünf Fällen ist Oralsex die Ursache dafür!

Schuld sind Humane Papillomviren (HPV), die durch sexuelle Kontakt übertragen werden und bislang vor allem in Verbindung mit Gebärmutterhalskrebs bekannt sind. Was für eine große Rolle sie auch beim Mund-Rachen-Krebs spielen, bringt die Studie von Prof. Meyer und seinem Team ans Licht. Seit 2013 untersuchen sie jeden Patienten mit Mund-Rachen-Krebs in St. Georg auch auf eine HPV-Infektion, die bis zu fünfzehn Jahre zurückliegen kann.

Das Ergebnis verblüffte sogar den HNO-Experten: „Bei 79 Prozent von 101 Patienten war die Erkrankung wahrscheinlich durch eine HPV-Infektion bedingt.“

Damit liegt Hamburg im weltweiten Vergleich ganz vorne. Prof. Meyer: „Der internationale Schnitt liegt bei etwa 40 bis 60 Prozent.“

Woran liegt’s? Der HNO-Experte: „Da HPV durch sexuelle Kontakte übertragen wird, ist die Quote in Städten mit starker Bevölkerungsdichte generell höher. Vielleicht spielen in Hamburg zusätzliche Faktoren wie die Nähe zum Hafen auch eine Rolle.“

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