Berlin: Zehntausende feiern Christopher Street Day

Berlin: Zehntausende feiern Christopher Street Day

Konfetti, Kostüme und Regenbogenfahnen – in Berlin feiern Zehntausende die Vielfalt an Geschlechtern und sexuellen Orientierungen. Bilder des Christopher Street Day


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Feiernde beim Christopher Street Day (CSD) vor der Gedächtniskirche. Der diesjährige CSD feiert den 50. Jahrestag der Unruhen im Stonewall Inn in New York. Diese haben nach Ansicht vieler die Schwulenrechtsbewegung begründet.
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Mit zahlreichen Wagen führte die Parade in diesem Jahr vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor. Die Polizei sprach von einer “ausgelassenen Stimmung”.
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CSD-Teilnehmer auf dem Breitscheidplatz: Der Christopher Street Day findet 2019 in Berlin zum 41. Mal statt.
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Laut den Veranstaltern sollen sich mindestens 150.000 Menschen am CSD-Demonstrationszug beteiligt haben.
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Farbenfrohe Kostümierungen bestimmten das Bild bei der CSD-Parade – wie hier vor dem Café Kranzler auf dem Kurfürstendamm.
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Auch Gruppentrachten sind beim CSD beliebt. Der traditionelle Feiertag der Schwulen und Lesben wird auch in anderen Ländern mit Paraden begangen.
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Doch in einigen Ländern sind Schwule und Lesben vielen Repressalien und Anfeindungen ausgesetzt. Beim CSD wird dagegen protestiert.
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Die Regenbogenflagge der Lesben- und Schwulenbewegung war auf dem CSD allgegenwärtig – hier als Ganzkörperbemalung.
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Am CSD nahmen viele Dragqueens, als Frauen verkleidete Männer teil.
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BDSM-Aktivisten durften bei der CSD-Parade ebenfalls nicht fehlen.
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Umweltaktivisten der Bewegung Queers for Future brachten das Thema Klimaschutz mit.
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Andere Teilnehmende hingegen brachten in ihrem Outfit ihre Verbundenheit zu Europa zum Ausdruck.
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Auch für die Rechte von Transsexuellen wurde beim CSD protestiert.
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Trotz hoher Temperaturen kleideten sich viele Teilnehmende in aufwendige Kostümierungen – hier ganz in Schwarz mit Blumenbändern.
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Dieses Kostüm mit Federn und Flügeln ließ deutlich mehr Luft an die Haut.
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In Berlin haben Zehntausende Menschen beim Christopher Street Day (CSD) die Lesben- und Schwulenbewegung gefeiert. Sie schossen Konfetti in die Luft, jubelten und schwenkten Regenbogenfahnen. Die Veranstalter sprachen von 150.000 Teilnehmenden. Die Parade zog mit zahlreichen Wagen vom Kurfürstendamm zum Brandenburger Tor, wo

unter anderem ein Auftritt von Melanie C von den Spice Girls mit ihrer Band geplant ist.

Die diesjährige CSD-Veranstaltung für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und anderen Minderheiten stand unter dem Motto “Stonewall 50
Jeder Aufstand beginnt mit deiner Stimme”. Damit soll an die Stonewall-Proteste vor 50 Jahren gedacht werden. 1969 hatte die New Yorker Polizei die Schwulenbar Stonewall Inn gestürmt, es folgten tagelange schwere Zusammenstöße zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften. Der Aufstand gilt als Beginn der Befreiungsbewegung für Menschen aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen.

Beim Berliner CSD gab es laut Polizei keine Zwischenfälle. Die Einsatzzentrale sprach von einer “ausgelassenen Stimmung”. Nur der U-Bahnhof Nollendorfplatz musste zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden.

 

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