Rechtsextreme marschieren wieder durch Chemnitz

Rechtsextreme marschieren wieder durch Chemnitz

Teilnehmer von Pro Chemnitz tragen Zeitungsartikel mit Straftaten von Migranten. Statt der angemeldeten 1000 kamen nur wenige HundertFoto: HANNIBAL HANSCHKE / Reuters

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Teilnehmer von Pro Chemnitz tragen Zeitungsartikel mit Straftaten von Migranten. Statt der angemeldeten 1000 kamen nur wenige HundertFoto: HANNIBAL HANSCHKE / Reuters

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Chemnitz – Ein Jahr nach einer tödlichen Messerattacke hat das rechtsextremistische Bündnis Pro Chemnitz in der Stadt demonstriert.

Zu der Kundgebung am Sonntagabend versammelten sich zu Beginn nach ersten Schätzungen etwa 400 Teilnehmer. Angemeldet waren 1000 Menschen.

Am Gegenprotest beteiligten sich demnach knapp 200 Menschen. Außerdem liefen in der Stadt noch ein Bürgerfest und eine Gewerkschaftsveranstaltung.

Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Die sächsische Landespolizei erhielt nach Angaben einer Sprecherin Unterstützung von der Bundespolizei sowie von Beamten aus Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Am 26. August vorigen Jahres war am Rande des Chemnitzer Stadtfestes ein Deutscher erstochen worden. Die Tat hatte rechte Demonstrationen und rassistische Übergriffe ausgelöst, die Chemnitz monatelang erschütterten.

Ein Syrer war am Donnerstag wegen der Attacke zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Nach einem zweiten Verdächtigen aus dem Irak wird weltweit gesucht.

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