Wo die Polizei am häufigsten ausrücken muss – und wo gar nicht

Wo die Polizei am häufigsten ausrücken muss – und wo gar nicht

Die Berliner Parks sind vielen von ihren schönen Seiten bekannt – grillen im Sommer, Feierabendbier im Freien, Feste feiern, Freunde treffen. Allerdings wird auch immer wieder über die negative Seite der Grünanlagen berichtet. Wegen Drogendeals, sexuelle Belästigung, oder sogar Mord ist die Polizei in den Grünanlagen unterwegs. Erst im Dezember sagte die Kreuzberger Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne), dass sie sich im Dunkeln im Görlitzer Park nicht sicher fühle.

Der FDP-Abgeordnete Marcel Luthe hat im November beim Senat für einige Parks gefragt, welche und wie viele Straftaten dort begangen werden. Nun kam die Antwort.

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Gefragt wurde nach Zahlen für den Gleisdreieckspark, den Bürgerpark Pankow, den Volkspark Schönholzer Heide, das Tempelhofer Feld, den Viktoriapark, den Görlitzer Park, Kleiner und Großer Tiergarten, den Volkspark Friedrichshain, den Volkspark Rehberge, den Mauerpark, den Treptower Park und den Volkspark Hasenheide.

Hier die Auflistung der gefährlichsten Parks

Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum vom 1. Januar bis 13. November 2019.

  • Görlitzer Park: 1146 Straftaten, Anstieg von 1031 in 2018
  • Gleisdreieckspark: 496, Anstieg von 132 in 2018
  • Kleiner Tiergarten: 331, 332 waren es 2018
  • Volkspark Hasenheide: 159, 207 waren es 2018
  • Mauerpark: 149, 264 waren es 2018
  • Volkspark Friedrichshain: 117, 82 waren es 2018
  • Treptower Park: 68, 61 waren es 2018
  • Großer Tiergarten: 38, 64 waren es 2018
  • Tempelhofer Feld: 37, 104 waren es 2018
  • Viktoriapark: 36, 34 waren es 2018
  • Bürgerpark Pankow 10, 15 waren es 2018
  • Volkspark Rehberge 9, 13 waren es 2018
  • Volkspark Schönholzer Heide: 0, wie auch 2018

Tötungsdelikte gab es in diesem Jahr im Treptower Park und Kleinen Tiergarten. Im Mai wurde ein Obdachloser im Treptower Park erschlagen, im August ein Mann im Kleinen Tiergarten auf offener Straße erschossen. (Tsp)

 

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